Nach ihrem Start im Jahre 1998 ist die Ballschule sofort eingeschlagen wie ein "unhaltbarer Schuss".
Mittlerweile nehmen mehr als 10.000 Kinder in Deutschland, Chile, Brasilien, Japan und Südafrika an dem Programm teil.

Die heutige Kinderwelt ist keine Bewegungswelt mehr. Die Straßenspielkultur ist aus dem Tagesablauf weitgehend verschwunden. Experten sprechen von Sitzfallen und einer heranwachsenden „Generation@“. Die Bälle werden nicht mehr mit Fallrückziehern, sondern mit Mausklicks in die Tore befördert. Leider weiß man heute, dass aus bewegungsscheuen Kindern bewegungsferne Jugendliche und schließlich bequeme Erwachsene werden.

Die Ballschule verfolgt die Zielsetzung, dem zunehmenden Bewegungsmangel unserer Kinder entgegenzuwirken.
Früher wurden Straßen und Wiesen für Spiele genutzt. Heute fahren dort häufig Autos und es gilt "Betreten verboten".
Gespielt wird mehr und mehr zuhause und dort oft nur mit der Maustaste. Das hat viele Nachteile, denn die positiven Auswirkungen einer bewegungsreichen Kindheit stehen außer Frage.
Motorische Aktivitäten halten fit und schlank und sind für die Gesundheit genauso wichtig wie eine gute Ernährung.

Weniger bekannt ist, dass "Toben schlau" macht. Gerade hat das kalifornische Erziehungsministerium fast eine Million Schülerinnen und Schüler untersucht und festgestellt, dass sich fitte Kinder stärker konzentrieren können und in der Schule bessere Leistungen zeigen.
Unser Motto lautet dementsprechend: "Mehr Bewegung für mehr Kinder".

 

Literatur:
Der Lehrplan der Ballschule (Christian Kröger & Klaus Roth (1999). Ballschule - Ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann) beruht auf neuesten sportwissenschaftlichen und psychologischen Erkenntnissen. In seinem Mittelpunkt steht die Schulung sportspielübergreifender taktischer, koordinativer und technischer Kompetenzen.

 

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